Just my two cents

9Jul/09

Patina im Espressokocher

Patina Die letzten Tage gab es etwas zu tun, daher blieb für’s Blog kaum Zeit. Nun geht’s weiter.

Deutschland als eine Kaffeenation vertilgt das Getränk in vielen Variationen. Auch die Zubereitung erfolgt nicht immer gleich. Derzeit verwende ich eine 4-Tassen Caffettiera von Bialetti. Übrigens entwickelte Alfonso Bialetti 1933 die erste Steigrohmaschine unter dem Namen Moka Express, wenn man Wikipedia glauben darf. Wie ihr merkt, so ganz klar ist die Bezeichnung nicht definiert. Ich bleibe einfach beim Espressokocher, der umgangssprachlichen Version.

Nach der Zubereitung entsteht ja viel Dreck, die Maschine muss sauber gemacht werden. Das einzige was man nicht sauber macht, ist der Auffangbehälter mit der dünnen Kaffeeschicht (auch Patina genannt). Oder doch? Da streiten sich die Gelehrten. Manche sagen, es wäre sinnvoll diese ebenfalls zu säubern aufgrund der Bakterien bzw. der Geschmack hängt davon eh' nicht ab. Andere schwören auf den Geschmack. Die Patina ist dann quasi das i-Tüpfelchen. Ich mache es einfach wie die Italiener und lasse die Patina im Kocher. Da kann man quasi gegen die Freisetzung des Aluminiums Gegenargumente schaffen. Die Patina schützt uns gegen Alzheimer 😉

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  1. Hättest du eineTasse ehemaligen Schichtleiter bei Höffi gesehen …. außen einigermaßen noch weiß, innen – millimeterdicke , manchmal abgeplatzte schwarze Schicht Ablagerungen. Wurde generell nie gewaschen, nur leicht mit kaltem Wasser abgespüllt. Damahls habe ich zum ersten Mal mit den Argumenten für Patina konfrontiert und fand es nicht ganz verkehrt.


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