Microsoft Security Essentials

MSE Es ist soweit, Microsoft hat nun eine eigene kostenlose “Antivirus-Lösung” kreiert. Durchaus eine Alternative zu Avast und anderen kostenlosen Anbietern. Getestet habe ich die Anwendung noch nicht, jedoch werde ich es tun, sobald die Avast-Verlängerung abläuft. Einen Vorteil hat die Lösung schon, man wird nicht mit Werbung belästigt und muss keine Lizenz verlängern wie es bei AntiVir beziehungsweise Avast der Fall ist.

Lauffähig auf XP, Vista und Windows 7

Für einige mag dieser Punkt besonders interessant sein:

*Auf Ihrem PC muss eine Originalkopie von Windows ausgeführt werden, um Microsoft Security Essentials installieren zu können.

Downloaden könnt ihr es unter: https://support.microsoft.com/en-us/help/14210/security-essentials-download

Wenn jemand  weitere hilfreiche Informationen für die Verbesserung der Sicherheit such, findet hier hilfreiche Hinweise: http://comparitech.net/securityguide

Thanks you Jeff for reminder!

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Versionen Windows 7

Im Gegensatz zu Vista, finde ich die Einteilung von Windows 7 durchaus eher gelungen. Es wurde zu dem Thema bereits viel geschrieben, daher empfehle ich den Beitrag von Georg:

Seine Empfehlung, mit der ich allerdings nicht ganz zufrieden bin, ist:

  • Als Privater –> Windows 7 Home Premium
  • Als Kleinfirma –> Windows 7 Professional

Ich gehe mit dieser Empfehlung nicht mit, da sicherlich viele Benutzer sich den Umstieg von Windows XP leichter machen wollen. Mit der Professional Version gelingt es wirklich jedem, denn erst ab der Version gibt es den XP-Mode. Zitat:

“XP Mode: für einzelne (bestimmte und begrenzte) Anwendungsfälle kann der XP Mode dazu verwendet werden, XP Anwendungen, die nicht unter Windows 7 laufen, weiterzuverwenden. Nett: die XP Lizenz für die Verwendung innerhalb von Virtual XP gibt’s gleich dazu. Der XP Mode ist nicht für Spiele zu gebrauchen(Trio S3 Grafikkarte,…) und macht alleine schon deshalb keinen Sinn in einer Home Version.”

Ihr solltet jedoch wissen, dass nicht alleine die Version den XP-Mode ermöglicht. Hierzu ist auch die Passende Hardware notwendig. Um die virtuelle Maschine mit dem XP nutzen zu können, benötigt ihr einen Prozessor, welcher die Hardware-Virtualisierung unterstützt. Diese sollte auch im Bios aktiviert sein.

Daher ist meine Empfehlung:

  • Als Privater ohne XP-Mode –> Windows 7 Home Premium  
  • Als Privater mit XP-Mode –> Windows 7 Professional  

Welcher Treiber fehlt da eigentlich?

Bei Windows wird die Installation der Treiber mit der Hilfe von Windows Update immer leichter. Besonders im Serverbereich kann es allerdings vorkommen, dass entweder kein Internetzugriff gegeben ist oder eben der Treiber nicht gefunden wird. Bei HP-Server kann es auch vorkommen, dass der Installations-Kit nicht alle Treiber beinhaltet. Wie identifiziert man also das Gerät? Nicht immer steht da Networkdevice oder ähnliches. Manchmal steht eben, dass das Gerät unbekannt ist.

So tauchen dann im Hardwaremanager bzw. dem Devicemanager oder wenn man diesen über die Konsole aufrufen möchte devmgmt.msc die Fragezeichen auf.

Lösung: Rechtklick auf das Fragezeichen –> Reiter Details –> Drop Down Menü Hardware-IDs

Treibereigenschaften

Die gelb markierte Nummer unter www.pcidatabase.com als Device-ID suchen und sich über das Ergebnis freuen. Im obigen Fall war es leider kein Fragezeichen und sollte lediglich der Veranschaulichung dienen. Ergebnis:

Ergebnis PCI Database

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SBS – Small Business Server 2003

Oft setzen Unternehmen den klassischen Windows Server 2003 Standard ein um dort weitere Drittanbieter-Applikationen laufen zu lassen. Manche heben den Server auch in die bereits existierende Domäne und ermöglichen dadurch eine Anmeldung am Server mit gewöhnlichen Accounts.

Man könnte ja glauben mit dem SBS 2003 fährt man günstiger.

Der gravierende Unterschied zwischen SBS 2003 und dem klassischen Windows Server 2003 wurden von Yusuf Dikmenoglu in seinem sehr lehrreichen Blog zusammengetragen:

  1. Der SBS erzeugt seine eigene Root – Domäne
  2. Ein SBS kann in eine bereits bestehende Active Directory Domäne integriert werden,
    muss dann allerdings zum einen alle FSMO – Rollen übertragen bekommen und zum anderen, muss der globale Katalog (GC) auf dem SBS aktiviert werden:
    How to install Small Business Server 2003 in an existing Active Directory domain
  3. Es können keine Anbindungen bzw. Vertrauensstellungen zu anderen Domänen aufgebaut werden
  4. Es ist nicht möglich Subdomänen zu erstellen
  5. Es können keine 2 SBS in einer Domäne existieren, falls ein weiterer Server z.B. Domänencontroller wegen Redundanz nötig ist, dann kann es ein Windows Server 2000/2003 Standard Edition sein oder höher
  6. Alle Server-Applikationen müssen auf einem SBS laufen und können nicht getrennt installiert werden wie z.B. den Exchange Server auf eine andere Maschine
  7. Es sind keine Terminalservices vorhanden, nur Remote Desktop
  8. Ein Terminal Server ist nur als zusätzlicher Memberserver möglich, dann allerdings sind weitere Terminal Services CALs nötig
  9. Weitere Server können in eine SBS Domäne integriert werden (DCs oder Memberserver)
  10. Beim SBS ist es empfehlenswert die Assistenten zu nutzen um etwas zu konfigurieren bzw. einzurichten und ist nicht zu vergleichen wie die Standard-Edition
  11. Es sind maximal 75 Anwender bzw. Clients in einer SBS Domäne möglich

Falls der SBS nicht zum DC gestuft wird, startet dieser alle 60 Minuten neu. Das kann man auch in den Lizenzbestimmungen nachlesen. A Windows Small Business Server 2003-based domain controller restarts every hour

Flexible Single Master Operations (FSMO) oder operations masters sind spezielle Aufgaben, die Domain Controller innerhalb des Active Directorys der Firma Microsoft übernehmen. Die Aufgaben können auf verschiedene Server verteilt werden, jedoch darf keine dieser Rollen von mehreren Servern gleichzeitig übernommen werden.

Weiterführende Links:

http://www.microsoft.com/windowsserver2003/sbs/evaluation/faq/prodinfo.mspx