[USA Urlaub] Camarillo – Tag 20

Wie bereits gestern schon angedeutet, machten wir uns heute auf den Weg zum Outletcenter in Camarillo. Wer SchnĂ€ppchen sucht, wird sich hier wohl fĂŒhlen. Nach acht Stunden Extreme-Shopping sind wir etwas knĂŒlle. Es wird wohl der kĂŒrzeste Beitrag. Mehr ist heute nicht gelaufen. Die Googlekarte ist etwas veraltet. Links sieht man eine planierte FlĂ€che, wo bereits ein drittel der GeschĂ€fte Platz finden.


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Playing For Change

Liegen gerade in Port Hueneme im Hotel faul rum und gucken uns das lokale TV an. KOCE Sender machte durch die nette Musik auf die aktuelle Aktion aufmerksam. So genau habe ich mich mit KOCE nicht beschÀftigt, aber die Tracks gibt es auch bei Youtube bzw. sind diese bei Amazone erhÀltlich. Hört mal rein, sehr nett wie wir finden:

Wer mag:

[USA Urlaub] Port Hueneme – Tag 19

Heute verließen wir Monterey und machten uns auf den Weg nach Port Hueneme, unserer letzten Station vor dem Abflug. Von hier aus wollen wir die letzten Tage beschreiten.

Die knapp fĂŒnfstĂŒndige Fahrt raubte uns heute die Zeit und so konnten wir lediglich einen Spaziergang entlang des Hafens und einem “Venedig”-Viertel (Channel Islands) machen. Den Namen Venedig vergab ich, weil es durch die KanĂ€le an Venedig erinnert. Die etwas besser betuchten bauten sich hier ihre HĂ€uschen direkt an kĂŒnstlich angelegten KanĂ€len. Vor dem Haus steht ein Auto, hinter dem Haus ein Boot.

Von oben sieht das ganze so aus:


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Port Hueneme Port Hueneme

Warum wir uns fĂŒr Port Hueneme entschieden haben? Einfach wegen dem Preis. In der NĂ€he hĂ€tten wir noch Santa Barbara, aber die Preise wollten wir nicht bezahlen. Außerdem liegt Hueneme nah an der Stadt Camarillo, wo sich ein netter Outletcenter befindet. 🙂

[USA Urlaub] Henry Cowell Redwoods State Park – Tag 18

Was wir im Yosemite-Nationalpark verpasst haben, wollten wir heute zumindest teilweise im Henry Cowell Redwoods State Park nachholen, welcher sich zwischen den StĂ€dten Santa Cruz, Felton und Scotts Valley befindet. Von Monterey war es nicht weit, ca. eine Stunde Fahrt. Katrin (TomTom) kannte auch den Park unter POI und so fanden wir recht schnell dorthin. Der Eintritt von 10$ fĂŒrs Parken war angemessen.

FĂŒr den Vorgeschmack lĂ€uft man am besten den Trail mit 15 Stationen ab, samt den Begleitflyer (ErklĂ€rbĂ€r). Neben dem Flyer sprechen einen manchmal die Ranger an. So kommt man schnell ins GesprĂ€ch und erfĂ€hrt weitere versteckte Details bzw. plaudert z.B. ĂŒber Deutsche Produkte wie Ultrablitz 😉

Redwoos Park TrailWorauf ich mich eigentlich schon vor dem Yosemite gefreut hatte, waren die MammutbĂ€ume. Leider bekam ich diese nicht zu sehen. Im Redwoods Park gibt es zwar keine MammutbĂ€ume, allerdings wachsen dort die Ă€ltesten Redwoods ĂŒberhaupt. Und diese waren very huge. So z.B. sieht man bei der Station 7. einen der grĂ¶ĂŸten BĂ€ume im Park mit einer Höhe von ca. 82 Metern und einer Breite von 5 Metern (Durchmesser). Das klingt im ersten Moment nicht so besonders, doch steht man erst davor, sieht die Welt ganz anders aus:

Redwood

Bio hatte ich abgewĂ€hlt, aber so macht es auch mehr Spaß. Also folgt nun ein kleiner Ausblick in die Flora des Parks. 😉

An den weiteren Stationen wird z.B. erklĂ€rt warum die BĂ€ume ĂŒberhaupt rot sind, was ĂŒbrigens an der hohen Konzentration der Tannine (GerbsĂ€ure) in der Borke liegt. Die Dicke der Baumrinde und der SĂ€uregehalt wehren auch gleichzeitig die Insekten ab, schĂŒtzen den Baum vor Erkrankungen, Pilzbefall und Feuer. Der eine Ranger mit dem Ultrablitz beantwortete mir auch die Frage, warum so viele BĂ€ume unten an der Wurzel verbrannt sind und nicht oben, was man von den BlitzeinschlĂ€gen eher denken wĂŒrde. Hier so ein Beispiel, zwar schlecht zu sehen, aber die schwarze Höhle im Baum ist eingebrannt:

Redwood BlitzeinschlagDafĂŒr sind laut seiner Aussage trockene Blitze verantwortlich. In DE kennen wir ja meistens nur Blitze wĂ€hrend eines Unwetters mit Regen und Donner. Hier stĂŒrmt es mehr und wĂ€hrend eines Sturmes blitzt es auch ohne Regen und diese Blitze schlagen dann direkt unten ein. Passiert zwar in Deutschlang auch, aber ist bei uns weniger gelĂ€ufig als in USA. Durch die Winde werden dann die Feuer zu den BĂ€umen getragen. Durch die Resistenz der BĂ€ume ĂŒberleben jedoch die meisten. Ok, genug Bionachhilfe.

Fazit: Henry Cowell Redwoods State Park ist sehr empfehlenswert!!!

Am SpĂ€ten Nachmittag waren wir wieder in Monterey und sind zu einem Strandspaziergang aufgebrochen. Vorher sind wir noch zum Monterey Bay Aquarium in der nĂ€he des Fisherman’s Wharf gefahren um uns ĂŒber die Preise zu informieren. 30$ pro Person (vor ein Paar Jahren waren es noch 18$) waren dafĂŒr allerdings nicht drin. Alternative war Pacific Grove, mit der Promenade entlang des Strandes mit faulen Robben und Möwen.

Robben  Pacific Grove

Nun aber zum Strand. Wo vorgestern beim Joggen noch Flut herrschte, war heute Ebbe und es stand also mehr Strand zur VerfĂŒgung. Teilweise zeigten sich zum ersten Mal auch einige Sonnenstrahlen, was jedoch nicht lange andauerte. Strand MontereyDie Traurige Seite des Tages waren die drei Robbenleichen am Strand. Vorgestern bei Joggen war ĂŒbrigens auch eine zu sehen, da aber ein Paar Meter spĂ€ter sich noch eine bewegte hatten wir es nicht fĂŒr voll genommen. RIP