[USA Urlaub] San Francisco – Tag 13

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“If you’re alive you can’t be bored in San Francisco. If you’re not alive, San Francisco will bring you to live.” – William Saroyan

So steht es bei uns im Hotelzimmer geschrieben und bereits nach dem zweiten Tag kann ich dies bestĂ€tigen. Die Stadt hat etwas besonderes, sie hat einen ganz eigenen Charme, keinen typisch amerikanischen. Es ist schwer das GefĂŒhl in Worte zu fassen, man muss es erleben denke ich.

Zuerst einige hilfreiche Links:

Municipal Transportation Agency – analog zu BVG bzw. ÖPNV, braucht man vielleicht nur bei der ersten Fahrt, dann kommt man schnell in das System rein.

511 – MTA leitet auf diese Seite weiter wo das Ergebnis mit Alternativen und einer netten Karte veranschaulicht wird.

Der zweite Tag in S.F. begann mit der Fahrt zur Golden Gate Bridge. Vorher hatten wir kurz nach Livecams im Internet geschaut. Die BrĂŒcke war vom Nebel befreit. Yeah, es kann losgehen. Mit dem Bus hatte es auch hervorragen geklappt. Vorne wird eingestiegen, die Karte vorgezeigt, passt. Mit einem Stadtplan gerĂŒstet, reicht es eigentlich vollkommen um von A nach B zu kommen. Wichtig ist nur, dass die Buslinien eingezeichnet sind. Amerikanische Schachbrett-Bauweise ist da sehr entgegenkommend und mit etwas Orientierungssinn kommt man schnell zum Ziel.

Golden Gate Bridge Ein Spaziergang ĂŒber die BrĂŒcke war natĂŒrlich Pflicht und so kommt man auch der Golden Gate Bridge etwas nĂ€her. Die HĂ€ngebrĂŒcke ist in die Jahre gekommen, dennoch donnern da tĂ€glich ca. 120.000 Autos entlang, Tendenz steigend.

Rost an der Golden Gate Bridge Die Jungs kĂŒmmern sich jedoch um die BrĂŒcke und bessern einige Stellen aus.

Arbeiter an der Golden Gate Bridge

Empfehlenswert ist auch der Lauf zum unteren Pier. Auf dem Weg dahin entstand auch das obere Panoramafoto der BrĂŒcke. Auf dem Pier selber taumeln sich Krabbenfischer und Möwen. Manchmal auch Pelikane.

Pelikan neben der Golden Gate Bridge

Als nĂ€chste Attraktion wĂ€hlten wir den Fisherman’s Wharf, einen Hafenviertel im Nordosten. Er erstreckt sich entlang der NordkĂŒste und zĂ€hlt zu den Haupttouristenattraktionen in San Francisco. So besuchten wir dort die Seelöwen auf dem Pier 39 und beobachteten allgemein das Geschehen.

Anschließend ging es mit dem 39 Bus zum Coite Tower, einem Aussichtsturm auf dem Telegraph Hill. Die 5$ Auffahrt auf die Spitze des Turms haben wir uns gespart. Sonst war die Auffahrt zum Tower weniger spektakulĂ€r, da die Sicht auf die Stadt durch BĂ€ume verdeckt ist.

Ab nach small Italy, wo wir nach einer EistĂŒte uns in den 30 Bus zum Westfield – San Franciscos Shopping Center gesetzt hatten. Das Center ist gigantisch und bietet eine Menge LĂ€den an, jedoch nicht fĂŒr den studentischen Geldbeutel. Vergleichbar mit dem KDW, nur teilweise noch teurer. Wer hĂ€tte es gedacht, es gibt Rolltreppen, die eine Kurve fahren. Ein Laden fiel mir besonders auf, Tommy Bahama. Außergewöhnlich, einmalig, hochwertig und natĂŒrlich etwas teuer. Ich ringe mit mir noch. 😉 Ein weiterer cooler Laden, wo Frauen SchnĂ€ppchen machen können ist Anthropologie. Dieser befindet sich außerhalb des Centers auf der anderen Straßenseite. Sehr durchgestylt und einmalig. Witzig war, dass auf die Umkleidekabine der Vorname samt der Anzahl der KleidungsstĂŒcke notiert wird, so wird gleich persönliche NĂ€he geschaffen und gegen Diebstahl vorgegangen. 😉

[USA Urlaub] Mammoth Lakes – Tag 11

Nach dem FrĂŒhstĂŒck ging es zum Mono Lake, einem weltgrĂ¶ĂŸten Kratersee mit 150 kmÂČ Ausdehnung. Eine Besuch  am spĂ€ten Nachmittag wĂŒrde ich eher empfehlen. Dann steht die Sonne genau richtig. Am Ufer treiben Salzfliegen in Form einer schwarzen Matte ihr Unwesen und werden in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden von Möwen verspeist. Wir haben ĂŒbrigens genau hier gehalten:


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Anschließend fuhren wir nach Bodie, der besterhaltenen Geisterstadt in den USA. Wir besuchten außerdem die Grabstelle der prostituierten Rosa May. Sie opferte sich den Minenarbeitern. Was man auch immer unter Aufopferung versteht. 😉 Zumindest steht es so auf dem Grabstein. “
 sacrifice herself 
” Dazu dann mehr wenn wir wieder in DE sind.

Bodie

Den letzen Abend in Mammoth Lakes haben wir den Lakes selber gewidmet und genossen den Sonnenuntergang am Lake Mary und zwar genau hier in der NĂ€he des Steges:


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An den benachbarten Lakes sind ĂŒbrigens auch viele CampingplĂ€tze bzw. HĂŒtten. Eine sehr schöne Ecke und sicherlich eine gute Alternative zur Lodge bzw. Hotel.

[USA Urlaub] Mammoth Lakes – Tag 10

Heute haben wir es etwas ruhiger angehen lassen. Mit dem Shuttlebus ging es hoch zu dem Devil’s Postpile National Monument. Von der Basisstation aus, mussten wir bei den etwas erhöhten Temperaturen ĂŒber 30°C noch 2,5 Meilen zu den WasserfĂ€llen wandern. Auf dem Weg dorthin sind wir bei den Devil’s Postpiles vorbeigekommen.

Devils Postpile National Monument ist ein Schutzgebiet vom Typ eines National Monuments in der Gebirgskette Sierra Nevada im US-Bundesstaat Kalifornien. Kern des Gebietes ist ein 20 m hohes Kliff aus regelmĂ€ĂŸigen Basalt-SĂ€ulen. (aus Wikipedia)ErklĂ€rung Devils Postpiles Devils Postpiles

Das zweite Bild Ă€hnelt sehr dem Bild aus Wikipedia, aber wenn schon, dann eigenes zeigen. 😉 Leider gingen wir nicht hoch auf die Basalt-SĂ€ulen. Dort hĂ€tten wir die SĂ€ulen von oben sehen können. Allerdings ist es hier ganz gut dokumentiert.

Der anfangs dicht besiedelte Wald ist sehr nett anzusehen, jedoch hÀlt die schattenspendende Landschaft nicht lange an. 1992 marschierte ein Feuer durch das Gebiet.

Info Rainbow Fire

Rainbow Fire Rainbow Fire

Die Route war eigentlich auch unter den Temperaturen angenehm. Mit ordentlich viel Wasser im GepĂ€ck waren die Temperaturen zu ertragen. Der einzige Wehrmutstropfen, war der Pfad selber. Dieser bestand grĂ¶ĂŸtenteils aus trockenem Sand, wodurch stĂ€ndig Staub hochgewirbelt wurde. FĂŒĂŸe hochheben ist nicht jedermanns Sache. Der Anblick auf den Rainbow Wasserfall und der kĂŒhle Aufenthalt machte alles wieder gut.

Rainbow Fall

[USA Urlaub] Mammoth Lakes – Tag 9

Die letzte Nacht verbrachten wir in Bishop, einem kleinen Nest zwischen Lone Pine und Mammoth Lakes. Lone Pine ist fĂŒr eine Übernachtung zwischendurch sehr gut. Nach der WĂŒste etwas grĂŒnes tut dem GemĂŒt ganz gut. Allerdings sollte man nicht versuchen spontan etwas zu suchen, auf diese Idee kommt so ziemlich jeder. So gaben wir die Suche nach einer preiswerten Bleibe in diesem Ort auf, nachdem “das (l/L)etzte” Motel uns den Preis von 100$ die Nacht, pro Zimmer anbot. Wie bereits erwĂ€hnt, fanden wir 60 Meilen spĂ€ter etwas in Bishop. Von Bishop aus war es bis Mammoth Lakes dann nicht mehr weit. Nach ca. 45 Meilen waren wir eine Nacht spĂ€ter angekommen und haben drei NĂ€chte im Innsbruck gebucht.


GrĂ¶ĂŸere Kartenansicht

Die Inhaberin kommt ursprĂŒnglich aus Österreich und dies hatte positive Auswirkungen auf die Ausgestaltung der Lodge. Die Lodge können wir auf jeden Fall empfehlen.

Auf dem Plan standen heute Hot Creeks (heiße Quellen, Convict Lake und BBQ). FĂŒr BBQ hatten wir vorher eingekauft. Das spannendste waren sicherlich die Rib Eye Steaks, die man in Deutschland nicht so schnell zu kaufen bekommt. Hier ist eher Schwein eine RaritĂ€t, wobei Schwein leichter zu bekommen ist, als Beef in dieser Vielfalt in Deutschland. Die Variationen in den GeschĂ€ften sind enorm, vielleicht sollte ich ein Paar Fotos machen.

Hot Creeks waren einmalig. Eine sehr nette Ecke, da hat sich die Natur MĂŒhe gegeben.

Hot Creeks Hot Creeks

Hot Creeks Hot Creeks

Auf dem letzten Foto ist eine Quelle sichtbar. Es wird in der Mitte tiefer und heißes Wasser steigt nach oben. An den Kreisen kann man das ganz gut erkennen. Dabei vermischt sich das warme mit dem kalten Wasser aus den Bergen. Zwar war das Baden aufgrund der erhöhter geothermaler AktivitĂ€ten verboten, es hielt uns und ein Paar Einheimische davon nicht ab ein Paar Meter weiter ins Wasser zu gehen. Ich fragte den Opa ob es den hier ein Paar Meter weiter oben auch verboten sei. Darauf antwortete er: “Wir haben nichts gesehen, ihr habt nichts gesehen.” 😉 Die Temperaturen waren wie in einem Thermalbad, einfach herrlich, aber sehr dynamisch. Je nach Strömung, mal kĂ€lter, mal heißer. Aufpassen sollte man dennoch – in der Mitte droht VerbrĂŒhungsgefahr!

Unweit von den Quellen befand sich zwischen den Bergen der Convict Lake. Diesmal keine heiße Quellen. Das Wasser war eiskalt, wie es von der Bergen kam. Kurz rein, kurz geschwommen, wieder raus. Auf dem Rastplatz vor dem See sprangen Dutzend Streifenhörnchen rum. Diese haben sich scheinbar an die GrillplĂ€tze gewöhnt und leben auch vom Tourismus. 😉 Auch diesmal ein Paar Fotos:

Convict Lake  Convict Lake Streifenhörnchen Convict Lake

Convict Lake Convict Lake

[USA Urlaub] Death Valley – Tag 8

Nach einer kurzen Runde am Einarmigen Banditen im Luxor ging es weiter in Richtung Death Valley. Vorerst sind wir nicht weit gekommen, da uns der Las Vegas Outlet Center einige Stunden Zeit und monetĂ€re Mittel raubte. Dieser Outlet mit 130 LĂ€den ist ĂŒbrigens sehr zu empfehlen. Unterwegs zum Death Valley National Park kam wieder die schnöde Landschaft, wie auch die letzten Tage. Teilweise muss man wirklich mit der MĂŒdigkeit kĂ€mpfen, so eintönig wie das ist. Max. Geschwindigkeit betrĂ€gt nicht Mal 120 Km/h und mit Automatik passiert auf der Straße einfach nichts. Je nĂ€her wir dem Nationalpark kamen, desto höher wurden die Temperaturen. Beim Eintritt in den Park, sahen wir am Rande einen Automaten, der die Visa um eine GebĂŒhr erleichtert. Anders als z.B. im Grand Canyon, war es lediglich ein Automat ohne Vorsteher bzw. Abgrenzungen. Man hĂ€tte einfach weiter fahren können. Wie auch immer, 20$ fand ich diesmal nicht gerechtfertigt. Ich schĂ€tze, man hĂ€tte es auch sparen können. Zumal man die Straße einfach als Durchfahrtstrasse nach San Franzisco nehmen kann. Viel zu sehen gab es fĂŒr uns im Death Valley nicht. Um so mehr bekamen wir die Hitze zu spĂŒren. 45° im Schatten bei dieser trockenen Luft waren nicht lange auszuhalten.

Death Valley 190 FeetTemperatur Death Valley    

Als guter View Point, erwies sich der Zabriskie Point gleich am Anfang. Auch hier können die Bilder die Dimensionen schlecht darstellen. Nett anzusehen ist die Landschaft auf jeden Fall, nur ob es sich lohnte einige Hundert Kilometer zu fahren um dies zu erleben, muss jeder fĂŒr sich selbst entscheiden.

Death ValleyDeath Valley

Den ausgetrockneten Salzsee haben wir leider nicht besuchen können, da uns eine vernĂŒnftige Zufahrt auf dem Weg fehlte. Die Landschaft war im Death Valley schon etwas anders als sonst, auf der Weiterfahrt sahen wir sogar SanddĂŒnen.

Death Valley