[USA Urlaub] San Francisco, Monterey – Tag 15

Alcatraz Am letzen halben Tag in San Francisco stand Alcatraz auf dem Plan. Fünf Stunden Alcatraz wollten wir uns nicht antun und teilten uns auf. Viel kann ich deshalb zu Alcatraz nicht schreiben. Abgesehen von der Insel selber und dem ehemaligen Sicherheitstrakt, bekommt man eine wunderbare Sicht auf die Stadt und die Golden Gate Bridge. Die deutsche Audioführung ist zu empfehlen, da es doch viele interessante Informationen gibt, in denen es z.B. um Al Capone oder andere tolle Geschichten geht.

Caffe Trieste Wir wollten heute lediglich in vollen Zügen die Stadt genießen und in einem Park die Seele baumeln lassen. So ging es erneut nach Small Italy zum Caffe Trieste. Das vollwertige Frühstück gab es jedoch auf französische Art in der La Boulange Bäckerei, einer sehr netten Bäckereikette. Dort gab es das leckerste Sandwich aller Zeiten. Ich mag an die Sandwiches am Flughafen Heathrow gar nicht denken. 🙁

Anschließend ging es zu der kurvenreichen Lombard Street, aber diesmal mit dem Auto. Wir standen zwar etwas an, aber es hielt sich in Grenzen. Das war ganz nett, Zeit hatten wir bis zum Ende der Alcatraz-Tour noch genug. Also nochmal eine Runde gedreht. Würden bloß nicht die Bremsen vom dem Chrysler zu quietschen.

Nun ging es zur kleinen grünen Fläche, dem Washington-Square, wo sich viele Einheimische und Touristen tummeln. Die einen spielen Frisbee, die anderen Gitarre, die dritten turnen rum wo ich doch gleich mal mitmachen musste. Dort verbrachten wir sehr viel Zeit. Zwischendurch gab es noch ein Paar Kugeln Gelato und schon war die Zeit gekommen sich von der schönen Stadt zu verabschieden.

Bis nach Monterey war es vergleichsweise mit anderen Strecken ein Katzensprung, wir konnten durchfahren. Schon auf den Weg dorthin war der Himmel auf den letzten Kilometern komplett behangen. Das hatten wir innerhalb der letzten zwei Wochen nie. Auch in den meisten Reiseberichten wird nicht von gerade sonnigen Tagen gesprochen. Sunny wird es auch diesmal erst am Donnerstag. Trifft es uns auch? Sieht zumindest danach aus. In Monterey ist im Vergleich zu San Francisco wenig los. Der unweite Strand mit seinen teilweise hübsch bebauten Dünen ist allerdings ein Traum. Das Oceanside Inn können wir trotz der Lage an der Verkehrsstraße empfehlen. Die Nähe zum Strand macht es wieder gut:


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Einen Spaziergang zum Strand ließen wir uns heute von den Wolken nicht nehmen.

Monterey Strand Monterey Strand

[USA Urlaub] San Francisco – Tag 14

Frühstück ist in unserem Hotel nicht zu empfehlen, dagegen ist jedoch ein Besuch in dem Caffe Trieste als Alternative durchaus empfehlenswert. So kann ein Tag öfter beginnen. Der Espresso oder ein Latte macht einen wirklich wach, jedoch solltet ihr genug Cash mitnehmen. Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Preise sind sehr moderat und lecker Gebäck gibt es auch. Die Jukebox hatten wir nicht ausprobiert. Vorher könnt ihr noch auf der Webseite die Live Music Events checken. Heute hatten wir die Musik nicht abgewartet und sind schon früher los. Mal schauen wie es Morgen wird.

Caffe Trieste

Nach dem Wachmacher ging es weiter zur Lombard Street, der kurvenreichsten Straße der Welt. Wobei nur ein Abschnitt so kurvenreich ist, angeblich um das Gefälle zu entschärfen. Ich meine ja, dass die Straße gezielt als Touristenmagnet gestaltet wurde und somit die Bilder um die ganze Welt gingen, quasi als Wahrzeichen der City. Das stück wird auch als crookedest st. auf den Karten genannt.

Lombard StreetWeiter ging es zum Cow Hollow, laut der Stadtkarten einem Point of Interest. Die Cow Hollow wurde auch in viele Reiseberichten erwähnt. Wer allerdings nur so eine kurze Zeit in der Stadt verbringt, kann darauf gerne verzichtet. Eine alte Shoppingmeile mit kleinen Läden und Restaurants aber nichts besonderes. Vielleicht verirrt sich hier jemand im Blog und erklärt mir den Reiz an der Straße. Auf dem Weg dorthin läuft man allerdings an einigen schönen Fassaden vorbei. Als Spaziergang ist es dann dennoch empfehlenswert.

Auf dem Weg zum Cow Hollow:

Hübsche Fassade

Eine Ecke in Cow Hollow:

Cow Hollow

Nach Cow Hollow ging es runter zur City Hall. Die City Hall ist das Rathaus von San Francisco. Leider war die City Hall an diesem Tag geschlossen. So ruhten wir uns zumindest etwas an den Treppen der City Hall aus und nahmen bald einen Bus zum Warf. Da Fisherman’s Warf gestern zu kurz kam, stand dieser POI auch heute an der Tagesordnung. Ziel war es unteranderem einen Krebs zu kosten. Eine kostspielige Angelegenheit, sollte jedoch gemacht werden. Die Preise stehen meistens nur aktuell an einem Schild, aber niemals auf der Karte. Die Marktpreise variieren täglich. Wir entschieden uns für den Laden in der Nähe des Piers 41.

Vorher nachher Vergleich:

Crab Stand Crab

8 Alioto'sZum Schluss fuhren wir noch mit der alten Tramlinie F entlang der gesamten Pier-Strecke bis zum San Francisco’s Shopping Center. Die Fahrt ist durchaus empfehlenswert. Man fährt auch an der etwas unbekannteren Bay Brücke vorbei und kann natürlich zwischendurch aussteigen. Die Trams fahren jedoch seltener. Am Tage sollte man also etwas schneller sein um einen Sitzplatz zu ergattern.

[USA Urlaub] San Francisco – Tag 13

Vorerst auf play klicken und dann anfangen zu lesen.

“If you’re alive you can’t be bored in San Francisco. If you’re not alive, San Francisco will bring you to live.” – William Saroyan

So steht es bei uns im Hotelzimmer geschrieben und bereits nach dem zweiten Tag kann ich dies bestätigen. Die Stadt hat etwas besonderes, sie hat einen ganz eigenen Charme, keinen typisch amerikanischen. Es ist schwer das Gefühl in Worte zu fassen, man muss es erleben denke ich.

Zuerst einige hilfreiche Links:

Municipal Transportation Agency – analog zu BVG bzw. ÖPNV, braucht man vielleicht nur bei der ersten Fahrt, dann kommt man schnell in das System rein.

511 – MTA leitet auf diese Seite weiter wo das Ergebnis mit Alternativen und einer netten Karte veranschaulicht wird.

Der zweite Tag in S.F. begann mit der Fahrt zur Golden Gate Bridge. Vorher hatten wir kurz nach Livecams im Internet geschaut. Die Brücke war vom Nebel befreit. Yeah, es kann losgehen. Mit dem Bus hatte es auch hervorragen geklappt. Vorne wird eingestiegen, die Karte vorgezeigt, passt. Mit einem Stadtplan gerüstet, reicht es eigentlich vollkommen um von A nach B zu kommen. Wichtig ist nur, dass die Buslinien eingezeichnet sind. Amerikanische Schachbrett-Bauweise ist da sehr entgegenkommend und mit etwas Orientierungssinn kommt man schnell zum Ziel.

Golden Gate Bridge Ein Spaziergang über die Brücke war natürlich Pflicht und so kommt man auch der Golden Gate Bridge etwas näher. Die Hängebrücke ist in die Jahre gekommen, dennoch donnern da täglich ca. 120.000 Autos entlang, Tendenz steigend.

Rost an der Golden Gate Bridge Die Jungs kümmern sich jedoch um die Brücke und bessern einige Stellen aus.

Arbeiter an der Golden Gate Bridge

Empfehlenswert ist auch der Lauf zum unteren Pier. Auf dem Weg dahin entstand auch das obere Panoramafoto der Brücke. Auf dem Pier selber taumeln sich Krabbenfischer und Möwen. Manchmal auch Pelikane.

Pelikan neben der Golden Gate Bridge

Als nächste Attraktion wählten wir den Fisherman’s Wharf, einen Hafenviertel im Nordosten. Er erstreckt sich entlang der Nordküste und zählt zu den Haupttouristenattraktionen in San Francisco. So besuchten wir dort die Seelöwen auf dem Pier 39 und beobachteten allgemein das Geschehen.

Anschließend ging es mit dem 39 Bus zum Coite Tower, einem Aussichtsturm auf dem Telegraph Hill. Die 5$ Auffahrt auf die Spitze des Turms haben wir uns gespart. Sonst war die Auffahrt zum Tower weniger spektakulär, da die Sicht auf die Stadt durch Bäume verdeckt ist.

Ab nach small Italy, wo wir nach einer Eistüte uns in den 30 Bus zum Westfield – San Franciscos Shopping Center gesetzt hatten. Das Center ist gigantisch und bietet eine Menge Läden an, jedoch nicht für den studentischen Geldbeutel. Vergleichbar mit dem KDW, nur teilweise noch teurer. Wer hätte es gedacht, es gibt Rolltreppen, die eine Kurve fahren. Ein Laden fiel mir besonders auf, Tommy Bahama. Außergewöhnlich, einmalig, hochwertig und natürlich etwas teuer. Ich ringe mit mir noch. 😉 Ein weiterer cooler Laden, wo Frauen Schnäppchen machen können ist Anthropologie. Dieser befindet sich außerhalb des Centers auf der anderen Straßenseite. Sehr durchgestylt und einmalig. Witzig war, dass auf die Umkleidekabine der Vorname samt der Anzahl der Kleidungsstücke notiert wird, so wird gleich persönliche Nähe geschaffen und gegen Diebstahl vorgegangen. 😉

[USA Urlaub] Mammoth Lakes – Tag 11

Nach dem Frühstück ging es zum Mono Lake, einem weltgrößten Kratersee mit 150 km² Ausdehnung. Eine Besuch  am späten Nachmittag würde ich eher empfehlen. Dann steht die Sonne genau richtig. Am Ufer treiben Salzfliegen in Form einer schwarzen Matte ihr Unwesen und werden in regelmäßigen Abständen von Möwen verspeist. Wir haben übrigens genau hier gehalten:


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Anschließend fuhren wir nach Bodie, der besterhaltenen Geisterstadt in den USA. Wir besuchten außerdem die Grabstelle der prostituierten Rosa May. Sie opferte sich den Minenarbeitern. Was man auch immer unter Aufopferung versteht. 😉 Zumindest steht es so auf dem Grabstein. “… sacrifice herself …” Dazu dann mehr wenn wir wieder in DE sind.

Bodie

Den letzen Abend in Mammoth Lakes haben wir den Lakes selber gewidmet und genossen den Sonnenuntergang am Lake Mary und zwar genau hier in der Nähe des Steges:


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An den benachbarten Lakes sind übrigens auch viele Campingplätze bzw. Hütten. Eine sehr schöne Ecke und sicherlich eine gute Alternative zur Lodge bzw. Hotel.

[USA Urlaub] Mammoth Lakes – Tag 10

Heute haben wir es etwas ruhiger angehen lassen. Mit dem Shuttlebus ging es hoch zu dem Devil’s Postpile National Monument. Von der Basisstation aus, mussten wir bei den etwas erhöhten Temperaturen über 30°C noch 2,5 Meilen zu den Wasserfällen wandern. Auf dem Weg dorthin sind wir bei den Devil’s Postpiles vorbeigekommen.

Devils Postpile National Monument ist ein Schutzgebiet vom Typ eines National Monuments in der Gebirgskette Sierra Nevada im US-Bundesstaat Kalifornien. Kern des Gebietes ist ein 20 m hohes Kliff aus regelmäßigen Basalt-Säulen. (aus Wikipedia)Erklärung Devils Postpiles Devils Postpiles

Das zweite Bild ähnelt sehr dem Bild aus Wikipedia, aber wenn schon, dann eigenes zeigen. 😉 Leider gingen wir nicht hoch auf die Basalt-Säulen. Dort hätten wir die Säulen von oben sehen können. Allerdings ist es hier ganz gut dokumentiert.

Der anfangs dicht besiedelte Wald ist sehr nett anzusehen, jedoch hält die schattenspendende Landschaft nicht lange an. 1992 marschierte ein Feuer durch das Gebiet.

Info Rainbow Fire

Rainbow Fire Rainbow Fire

Die Route war eigentlich auch unter den Temperaturen angenehm. Mit ordentlich viel Wasser im Gepäck waren die Temperaturen zu ertragen. Der einzige Wehrmutstropfen, war der Pfad selber. Dieser bestand größtenteils aus trockenem Sand, wodurch ständig Staub hochgewirbelt wurde. Füße hochheben ist nicht jedermanns Sache. Der Anblick auf den Rainbow Wasserfall und der kühle Aufenthalt machte alles wieder gut.

Rainbow Fall